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Hier ein paar zentrale Fragen, die wir uns für euch gestellt haben. Dabei sind einige Antworten eher Ideen. Vieles entsteht im Prozess. Aktuelle Neuigkeiten immer im Blog.

  1. Was wird das für eine Herberge?

    Wir wollen einen Sehnsuchtsort schaffen, an dem alle Menschen sich willkommen fühlen. Zum Verweilen, Austauschen, Pläne schmieden und zum Übernachten. Details finden wir mit Fortschreiten des Projektes heraus. Wir starten erst einmal exklusiv mit der Planung des Hostelbetriebes.

  2. Wer übernachtet in der Herberge?

    Wir sehen im Augenblick zwei Zielgruppen: Reisende aus der ganzen Welt, die auf ihrer Tour bei uns Halt machen. Und Freunde des Hauses, die häufiger vorbei kommen und bei uns eine zweite Heimat finden. Familien spielen eine große Rolle. Dazu kommen Mitglieder der Genossenschaft, die gerade aktiv am Projekt arbeiten, sowie Leute aus dem Team.

  3. Wie sehen die Zimmer aus?

    Es gibt rund 90 Betten in 40 Hostel- und Genossenschaftszimmern: kompakte Doppelzimmer, ein paar Gruppen- oder Familenzimmer unterm Dach und kleine Solobutzen. Bis auf die Solobutzen haben alle Zimmer nur Waschbecken. Toilette und Dusche sind auf dem Gang. Alle Zimmer werden gemeinsam geplant und eingerichtet.

  4. Wie teuer ist eine Übernachtung?

    Wir planen mit Bettenpreisen zwischen € 20,- und € 30,- Wir möchten so preiswert wie möglich anbieten. Damit sich das insgesamt rechnet, bieten wir später auch ein paar hochpreisige Zimmer mit Bad an. Für Menschen, die das Projekt unterstützen, gibt es Nachlässe. Die Anreise ohne Auto wird als Bonus berücksichtigt.

  5. Was gibt es sonst noch?

    Gemeinschafsräume, die als Co-Working-Space und Projektarbeiten genutzt werden. Außerdem ein Studio für Yoga o.ä. sowie Spielräume für Kinder. Grundlegend werden wir Räume so gestalten, dass eine vielfältige Nutzung möglich ist.

  6. Was passiert auf dem Außengelände?

    Das Grundstück bietet unzählige Möglichkeiten. Es gibt eine große Spielwiese, viel Wald und noch mehr Ideen. Wobei der Schutz der Natur im Mittelpunkt steht. Daher soll Natur besonders erlebbar werden und Impulse liefern, wie nachhaltiges Leben funktionieren kann.

  7. Kann man dort campen?

    Es gibt einen hohen Bedarf zu zelten – von Wanderern und Mountainbikern. Wir wollen dieser Nachfrage begegnen. Das wird aber nur begrenzt möglich sein, denn wir richten uns nach dem Flächennutzungsplan. Neben einzelnen Plätzen könnten aber noch ein paar naturnahe Schlafplätze hinzukommen.

  8. Ist eine Gastronomie geplant?

    Natürlich werden unsere Gäste kulinarisch umsorgt. Externe Gäste sind zu Beginn aber nicht geplant. Dennoch soll es absehbar auch Erfrischung und Stärkung für den Ausflug geben. Auch Café und Restaurant sind denkbar. Aber nur in begrenztem Umfang und im zweiten Planungsschritt.

  9. Wo liegt das Risiko?

    Wir glauben an unsere Geschäfts- und Gemeinschaftsidee. Die Immobilie aus den 60er Jahren ist solide, aber mit Sanierungsstau. Es funktioniert so weit alles und wir erneuern erst einmal nur das Nötigste. Das trauen wir uns, weil wir in Gemeinschaft handeln. Und weil wir für alle Bereiche finanzielle Puffer eingeplant haben.

  10. Gibt es irgendwas zu beachten?

    Je nach Angebot und Bekanntheitsgrad generieren wir schnell eine hohe Zahl von An- und Abfahrten mit dem Auto. Die Herberge liegt am Ende einer Wohnsiedlung und wir können nur begrenzt Stellplätze anbieten. Daher ist das Thema An- und Abreise bei allen Angeboten mitzudenken und die Ruhe vor Ort zu respektieren.

  11. Was ist eigentlich eine Genossenschaft?

    Das ist eine Gesellschaftsform, die dem Gedanken folgt, dass man als Gruppe mehr bewegen kann. Es geht nicht um Gewinnmaximierung sondern um den Erhalt der Mitglieder und das Investieren in einen gemeinsamen Zweck. Das bildet eine gute Grundlage für nachhaltige und gruppen-dynamische Projekte.

  12. Wie ist die Genossenschaft organisiert?

    Eine Genossenschaft wählt die entscheidenden Gremien in einer Mitgliederversammlung. Alle partizipierenden Mitglieder sind stimmberechtigt, unabhängig ihrer gehaltenen Anteile, mit einer Stimme. Wir bilden Teams, die unabhängig arbeiten und weitgehend frei entscheiden. So versuchen wir die Komplexität der Idee zu reduzieren. Der Vorstand wird ab 20 Mitgliedern, also auch bei uns, durch einen Aufsichtsrat kontrolliert.

  13. Kann ich mitmachen, ohne Mitglied zu sein?

    Wir freuen uns über alle, die sich einbringen wollen. Wo Hilfe gebraucht wird, und wie diese am besten einzuplanen ist, stimmen wir ab. Es wird sicher eine Reihe von Leuten geben, die nicht Mitglied der Genossenschaft sind, aber trotzdem für uns aktiv werden. Wichtig nur, dass Mitglieder die übergreifende Planung übernehmen.

  14. Werde ich für meine Arbeit bezahlt?

    Alle, die im direkten Auftrag für uns arbeiten, werden angemessen bezahlt. Ebenso die Mitglieder, die hauptamtlich für die Genossenschaft tätig sind. Ansonsten kommt es darauf an, unter welchen Voraussetzungen du für uns dabei bist. Generell bringen sich viele der Mitglieder ehrenamtlich ein, denn so eine Unternehmung ist auf breite freiwillige Mithilfe angewiesen.

  15. Welche Rolle spielt die Gemeinde Handeloh?

    Die Gemeinde hat die Jungendherberge damals gekauft, um mitbestimmen zu können, was dort passiert. Nach dem Aufenthalt von Geflüchteten stand sie nun Jahre leer, wurde aber gut unterhalten. Wir sind das ausgesuchte Team, mit dem eine Wiederaufnahme des Betriebes gewollt ist. Diese Vertrauen möchten wir zurückgeben und eng mit dem Ort und seinen Bewohner*innen kooperieren.

  16. Wann soll der Betrieb starten?

    Wenn alles voran geht wie geplant, können wir im Winter 21/22 unterschreiben und den Schlüssel bekommen. Dann bauen wir ein halbes Jahr um, können uns aber vorstellen schon früher mit einem Teilbetrieb zu beginnen. Sicher wird auch der zweite Teil des Jahres noch von Ausbau geprägt sein.

  17. Wird die Herberge noch einen anderen Namen bekommen?

    Es juckt uns, dem Projekt einen tollen Namen zu geben. Im Augenblick finden wir uns aber erst noch. Den Namen suchen wir, wenn wir uns als Gruppe noch besser kennen und wissen, was der Kern unseres Handelns ist, und was unsere Idee originär ausmacht.

  18. Kann man sich Gebäude und Gelände mal ansehen?

    Wir sind noch kein Eigentümer der Herberge, aber versuchen Begehungen vorab möglich zu machen. So zum Beispiel im Rahmen unserer regelmäßigen Stammtische, zu denen jede*r Interessierte herzlich eingeladen ist. Für Info’s hierzu folgt uns auf Facebook (Link im Menü) oder abboniert diesen Blog. Ansonsten seht bitte von Besichtigungen der Liegenschaft ab. Wir möchten dem Umfeld einen geordneten Übergang signalisieren. Es gibt aber viele Fotos und Pläne, die ihr von uns anfordern könnt.

  19. Wer sind die Initiatoren?

    Das Kernteam, rund 20 partizipierende Genoss*innen, sind zwischen Anfang 30 und 60 Jahren alt, kommen ausgewogen aus der lokalen Umgebung, dem Hamburger Stadtgebiet und aus denkbar unterschiedlichen Disziplinen. Die Mehrheit betreibt das Projekt ehrenamtlich. Oft ohne genau zu wissen, wie die eigene Rolle im Betrieb aussehen wird. Vielmehr einfach aus Begeisterung für die Idee.

  20. Wer wird gebraucht?

    Alle von uns haben Jobs, die meisten Familie. Es wird etwas dauern, bis die eigene Aufgabe und Teilhabe an der Herberge klar wird. Besonders für die Startphase brauchen wir aber vor allem Leute vor Ort. Konkret suchen wir Projektmanager, Bauleiter oder einfach nur einen Mac Gyver, der sich vorstellen kann, für ein Jahr all-in zu gehen.

  21. Wer kann noch mitmachen?

    Wir werden in den nächsten Monaten auf vielen Ebenen Hilfe anheuern. Partizipierende Mitglieder; Leute für den Umbau, also mit schwerem Gerät und Erfahrung, je praktischer dein Wissen, desto besser; für die betriebliche Planung, demnach Hotellerie oder Start-Up Experten; oder Menschen, die einfach mit anpacken können.

  22. Wie kann ich mitmachen?

    Am einfachsten ist es, wenn du dich als partizipierendes oder investierendes Mitglied oder Interessent einträgst. Dann kommen wir auf dich zu. Du kannst dich auch direkt an uns wenden, wenn du Fragen oder Vorschläge hast. Das Angebot und Programm hingegen entwickeln wir erst Ende des Jahres.

  23. Wie kann ich ansonsten behilflich sein?

    Ganz einfach, erzähle von uns. Mache Menschen auf uns aufmerksam, die zu unserer Idee passen. Hilf uns investierende Mitglieder zu finden. Vernetze uns weiter in der direkten Umgebung. Finde Partner. Folge uns. Tausche dich mit uns aus. Sei unser Gast. Oder werde zum Gastgeber.

  24. Was sind die nächsten Schritte?

    Die Genossenschaft ist gegründet und wir warten auf die Eintragung durch den Verband. Parallel treiben wir die Bestätigung der Nutzung durch das Bauamt des Landkreises Harburg voran und führen die Vertragsverhandlung zum der Kauf der Immobilie mit der Gemeinde Handeloh. Dazu gehört auch die Verhandlung über einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan, der die Nutzung der Liegenschaft festlegt. Zudem sprechen wir mit den Banken und bereiten die Kampagne zum Generieren der Eigenmittel, somit dem Verkauf den Anteilen voran.

  25. Welche Fragen haben wir vergessen?

    Melde dich gerne unter hallo@herberge-inzmühlen.de

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