Unser Beitrag für Handeloh und die Region

Wir versuchen seit unserem ersten öffentlichen Auftritt in der Gemeinde Möglichkeiten zum Kennenlernen zu schaffen und unser Konzept persönlich vorzustellen. Hier die Punkte, die für den Ort wichtig sind:

Langfristiger Erhalt der Herberge: Wir möchten an 60 Jahre Herbergsgeschichte anknüpfen, Gebäude und Grundstück langfristig als Herberge erhalten und den Betrieb um neue, zeitgemäße Ideen erweitern. Dazu gehören aufgefrischte Räumlichkeiten aber mittelfristig auch die Einführung einer CO2-freien Energiewirtschaft.

Nachhaltiger Tourismus mit Augenmaß: Wir möchten neue Zielgruppen für Handeloh und die Lüneburger Heide begeistern – aber nicht auf Kosten von Anwohnenden und Natur. Geplant sind 75 statt ehedem bis zu 200 Betten. Eine Anreise ohne Auto, mit dem Rad oder zu Fuß wird gefördert. Die Herberge wird kein Gastro-Hotspot. Unser „100 Teller-Prinzip” limitiert unser Angebot. 

Friedhofskapelle in Handeloh © Frank Merla

Offener Ort für alle – mit spannenden Angeboten: Übernachtungen stehen im Zentrum, doch neben dem Herbergsbetrieb sollen auch mit und für Interessierte aus der Region nachhaltigkeitsorientierte Angebote entwickelt werden. Radtouren, Co-Working, Kräuterkunde. Vieles ist denkbar und unsere Tore stehen offen.

Wegweiser bei Handeloh © Frank Merla

Regionale Wirtschaft stärken: Der Herbergsbetrieb kann Einzelhandel und ÖPNV beleben und den Bekanntheitsgrad des Ortes erhöhen. Die Herberge schafft Arbeitsplätze und im Betrieb möchten wir eng mit Lieferanten und Partnern aus der Region zusammenarbeiten.

Dat ole Bahnhus, Handeloh © Frank Merla

Gemeinwohlorientierter Betrieb statt Profit: Im Projekt geht es nicht um Gewinnmaximierung. Erwirtschaftete Gewinne werden wieder in Sanierung und Angebot gesteckt. Nicht ein Großinvestor, sondern eine regional und lokal verwurzelte Genossenschaft betreibt die Herberge.